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Native Trails MyTrails 2025 242 Quintana Roo 34 Stadtrundgang in Tihosuco Dauer: 01:30 h · Niveau: Leicht Tihosuco wurde 1544 von dem Spanier Francisco de Montejo erobert und blühte bald zu einer wohlhabenden Stadt auf. Der Franziskanerorden steuerte von hier aus die Missionierung der Mayabevölkerung im Zentrum der Yucatán-Halbinsel; die mächtige Kirchenruine zeugt von dem alten Glanz und wird Sie beeindrucken. Neben den Plünderungen der Piraten Laurens de Graaf und Michel de Grandmont setzten die Kampfhandlungen im berühmten Kastenkrieg der Stadt stark zu. Erst im Verlauf der 30er Jahre des 20. Jh. kehrten erste Familien zurück. Heute leben hier mehrere Tausend Mestizen und Maya friedlich miteinander. 35 Stadtbesichtigung von X-Cabil Dauer: 01:00 h · Niveau: Leicht X-Cabil ist ein traditionelles Mayadorf mit einer Reihe herkömmlicher Mayahäuser, aber auch vielen moderneren Steinbauten. Auf dem zentralen Platz angekommen, erkennt man den Rest eines hydraulischen Systems zur Wasserspeicherung. Am Rand des Platzes steht auf einem Sockel, der möglicherweise prähispanischen Ursprungs ist, die vor rund 300 Jahren erbaute Kirche des Ortes. Hier werden auch die beiden wichtigsten Feste gefeiert, zum einen das Fest zu Ehren „Unserer Lieben Frau von Guadalupe“, der Namenspatronin, und Mitte des Jahres jenes zu Ehren des Regengottes. 36 Ausflug in das Biosphärenreservat Sian Ka'an Dauer: 03:00 h · Niveau: Schwer Südlich von Tulum beginnt der Ausflug in das Biosphärenreservat Sian Ka'an. Nach einer abenteuerlichen Fahrt auf der schmalen Landzunge erreichen Sie die alte und die neue Brücke von Boca Paila, auch Puente de Madera genannt - hier trifft das Wasser der geschützten Lagune auf die Karibische See, ein Punkt an dem man regelmäßig Meeresschildkröten, Krokodile, Delfine, Seekühe und unzählige Vogelarten beobachten kann. Von Paso Lagartos aus fahren wir mit dem Boot nach Punta Allen, dem südlichsten Punkt der Halbinsel. Wenn es die Meeresströmung erlaubt, steht einem Schnorchelgang nichts im Wege. Nach einem Mittagessen in Punta Allen geht es über den Landweg zurück nach Tulum. 37 Bootsausflug auf der Laguna Muyil Dauer: 05:00 h · Niveau: Mittel Auf einem kleinen Pfad durch den dichten Dschungel Yucatán‘s erreichen Sie die Ufer der Lagunen im Sian Ka‘an Biosphärenreservat. Mit einem Panga-Boot überqueren Sie das türkisblaue Wasser der Lagune Muyil, um durch den historischen, äußerst engen Maya-Kanal die angrenzende Lagune Chunyaxché zu passieren. An deren Nordende wartet ein kleiner Fluss inmitten von Mangrovenwäldern, auf dem Sie sich im klaren Wasser treiben lassen können – ein wunderschönes Abenteuer! 38 Die Herstellung des natürlichen Kaugummis Dauer: 02:00 h · Niveau: Mittel Erleben Sie die traditionelle Kautschukgewinnung in den Wäldern von Quintana Roo. Bis heute ernten die Chicleros, meist direkte Nachfahren der Maya, den Milchsaft des Breiapfelbaumes (Manilkara zapota): Im ersten Schritt muss der Milchsaft des tropischen Chicozapote gewonnen werden. Dazu wird die Rinde angeschnitten und der herauslaufende Saft aufgefangen. Schon die alten Mayas gewannen so den weißen, elastischen Milchsaft, der im nächsten Schritt erhitzt und angedickt wird. Die festen Kautschukblöcke werden dann an die Kunden verkauft. Versetzt mit Zucker und Geschmacksstoffen ist das Chicle, zu Deutsch „Kaugummi“, in der ganzen Welt bekannt. Darüber hinaus ist Kautschuk aus der modernen Industrie nicht wegzudenken. 39 Stadtbesichtigung von Sacalaca Dauer: 01:30 h · Niveau: Leicht Entdecken Sie Sacalaca und den Cenoten Yokdzonot auf einem Rundgang – ein kleines Dorf mit großer Vergangenheit, war es doch regionales Zentrum der Evangelisierung und gleichzeitig einer der Ausgangspunkte für den Aufstand der Mayabevölkerung gegen die mexikanische Dominanz. Die traditionellen Mayahäuser aus senkrecht stehenden Ästen und mit Dächern aus Maisstroh werden aufgrund der guten Belüftung noch heute geschätzt. Im Zentrum des Ortes erhebt sich eine im Kastenkrieg stark beschädigte Kirche, die einst vom indianischen Teil der Bevölkerung genutzt wurde; Statuen und dekorierte Fensterumrandungen zeugen von der früheren Bedeutung. Keine 250 m entfernt steht – ehemals für die spanischstämmige Bevölkerung – eine zweite Kirche; ihr an die niederländische Architektur erinnernder Glockengiebel ist einzigartig.

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