Native Trails MyTrails 2025 307 Yucatán 55 Stadtrundgang durch Oxkutzcab mit Obstmarkt Dauer: 01:30 h · Niveau: Leicht Sie beginnen den Rundgang durch Oxkutzcab bei der Kapelle Unserer Lieben Frau auf dem Pfeiler, einem der ältesten Bauwerke der Stadt. Vorbei am langgestreckten Palacio Municipal mit seiner durch zwei Chac-Mo’ol-Figuren gestützten Uhr gelangen Sie zur Franziskuskirche, deren zwei turmartig dicke Glockengiebel mit je drei großen Öffnungen sehr beeindruckend sind. Auf dem Platz vor der Kirche herrscht lebhaftes Treiben, befindet sich dort doch ein großer Obstmarkt. Zwar werden hier Obst und Gemüse verschiedenster Sorten verkauft, aber insbesondere das Angebot an Zitrusfrüchten übertrifft vermutlich alles, was Sie bisher kannten. 56 Besuch der Ruinen von Kabah Dauer: 01:30 h · Niveau: Leicht Kabah ist eine der spektakulärsten Städte im Puuc-Stil. Vermutlich handelte es sich um eine Tochterstadt Uxmals, da beide mit einer Sacbé (Mayastraße) verbunden waren. Kabah ist vor allem berühmt wegen ihres Palastes der Masken, der auch Codz Poop („aufgerollte Matte“) genannt wird. Die westliche Fassade des 46 Meter langen Bauwerks wird von ca. 250 Chaac-Masken vollständig überdeckt, wobei Archäologen vermuten, dass es ursprünglich nahezu 450 Masken gewesen sind. 57 Stadtrundgang durch Tekax Dauer: 01:00 h · Niveau: Leicht Sie beginnen den Rundgang durch Tekax de Álvaro Obregón an der Anfang des 17. Jahrhunderts erbauten Kirche San Juan Bautista. Die Fassade der ehemaligen Klosterkirche beeindruckt mit zwei großen, etwas zurückgesetzten Glockengiebeln. Das nächste Ziel, ein Autoservice, ist etwas ungewöhnlich, doch gehört er zu einem der höchsten alten Gebäude der Stadt, der „Casa de los tres pisos“, das man mit dem Besitzer auch besichtigen kann. Nicht versäumen sollten Sie den Aufstieg zur Einsiedelei San Diego – von dort bietet sich ein herrlicher Blick über den Ort. 58 Besuch der Grutas Chocantes Dauer: 04:00 h · Niveau: Leicht Am Fuße eines Hügels bei Tekax, der „Stadt der Wälder“, beginnen Sie Ihre kurze Wanderung mit einem Aufstieg zu einem faszinierenden Panoramablick über den Wüstendornenwald von Yucatán. Weiter geht es zum Eingang der Grutas Chocantes; unter der Erdoberfläche eröffnet sich hier eine der außergewöhnlichsten Höhlen Mexikos. Skurrile Stalagtitenformationen hängen wie riesige Vorhänge von der Decke, Kaskaden aus Kalziumkarbonat glitzern im Licht, weshalb die Grotte auch Kristallgrotte genannt wird, und breiten sich über Wände und Boden aus. Anhand von Funden zerbrochener Tongefäße, Höhlenmalereien und Anzeichen von Lagerfeuer lässt sich schließen, dass die Höhle einst von Mayas genutzt wurde. 59 Besichtigung der Ruinenstätte Sayil Dauer: 01:30 h · Niveau: Leicht Sayil ist eine sehr weitläufige Ruinenstätte, die ihre Blütezeit im 8. Jahrhundert n. Chr. erlebte. Der „Ort der Ameisen“ beeindruckt insbesondere mit dem „Großen Palast“, der 94 Räume in mehreren Stockwerken umfasst und eine sehr symmetrische Architektur aufweist. Trotz seiner Größe haben vor Ort wohl nie mehr als 9.000 Einwohner gelebt. Wiederentdeckt wurde Sayil von den Archäologen Stephens und Catherwood im Jahr 1842. 60 Besuch der archäologischen Zone Xlapak Dauer: 01:00 h · Niveau: Leicht Zwischen den größeren Nachbarn Sayil und Labná gelegen findet sich die kleine archäologische Zone von Xlapak. Wie in anderen Stätten der Puuc-Architektur dominieren hier die aufwendig dekorierten Masken des Regengottes Chaak die oberen Bereiche der Palaststrukturen. Auf Ihrem Rundgang werden Sie auch die Chultunes (künstliche Wasserzisternen im Gegensatz zu den natürlichen SüßwasserCenoten) sehen, die auf eine starke Besiedelung und ausgeprägte Landwirtschaft hinweisen.
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