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Native Trails MyTrails 2025 51 Campeche schützt. Dort wo früher die Schiffe der Piraten beschossen wurden, befindet sich heute das archäologische Museum mit einer großen Sammlung an Funden aus der Maya-Zeit, darunter kostbare Jademasken aus Calakmul. 19 Besichtigung der Archäologischen Zone Santa Rosa Xtampak Dauer: 03:00 h · Niveau: Mittel Errichtet auf einer natürlichen Erhebung, deren Gipfel abgeflacht wurde, bildet Santa Rosa Xtampak mit einer Fläche von ca. 9 km² die größte archäologische Zone des Chenes-Gebiets. Von seiner Bedeutung zeugen sowohl die Zahl als auch die Größe seiner Bauten. Als Besonderheit für die Region weist der dreigeschossige Palast mit insgesamt 44 Räumen nicht nur Außen-, sondern auch zwei Innentreppen auf. Ein typisches Element des Chenes-Stils ist das Schlangenmaulportal, welches den Eingang eines weiteren Gebäudes bildet. 20 Besuch des Instituto Tecnológico de Chiná Dauer: 02:00 h · Niveau: Leicht Sie besuchen das Instituto Tecnológico de Chiná, eine vor allem auf Agrarwissenschaften und verwandte Studiengänge ausgerichtete Hochschule. Als eines von inzwischen mehr als 250 nationalen technischen Instituten Mexikos entstand sie im Jahre 1975 und zählt heute rund 600 Studenten und über 80 Dozenten. Sie besuchen die Versuchsfelder in der nahen Umgebung der Hochschule und erhalten einen Einblick in die möglichen Abschlüsse, z. B. Agrarwirtschaft und Forstwissenschaft, und die Bedeutung des Dachverbands der nationalen technischen Institute in der Hochschullandschaft Mexikos. 21 Besuch der archäologischen Zone Tohcok Dauer: 00:30 h · Niveau: Leicht Bei der archäologischen Zone Tohcok handelt es sich um eine kleinere Stätte aus der klassischen Epoche (300 – 900 n. Chr.) der Maya. Die Ruinen, welche Reste von Gewölbestrukturen und Säulen aufweisen, lassen Elemente des Puuc- wie auch des Chenes-Stils erkennen. Neuere Ausgrabungen deuten darauf hin, dass die sichtbaren Ruinen die einstige Bedeutung des Ortes nur unzureichend erkennen lassen. Die Zone von Tohcok ist gleichzeitig ein Naturschutzgebiet. 22 Die stachellosen Maya-Bienen – die Meliponines Dauer: 01:00 h · Niveau: Leicht Besuch der Frauen-Kooperative zur traditionellen Honigherstellung von Ich-Ek. Die kleinen stachellosen Bienen wurden von den Maya intensiv für die Honigproduktion genutzt. Die zwischen Honigbiene und Hummel stehende Art baut Nester, die sich direkt an den Häusern der Maya befanden. Als Symbol des Bienengottes Ah Muzen Cab – der Honigsammler – waren sie auch Gegenstand religiöser Zeremonien. 23 Besuch des Casa Betania Monasterio Dauer: 02:00 h · Niveau: Leicht In Uayamón befindet sich seit 2012 das Monasterio Casa Betania, das Zentrum einer 2008 in Campeche mit Zustimmung des damaligen Bischofs gegründeten katholischen Gemeinschaft. Im Rahmen einer marianischen Grundausrichtung vertritt sie unter Bezugnahme auf eine eklektisch anmutende Auswahl von Heiligen Inhalte geringerer Zentralität. Bei Ihrem Besuch erfahren Sie, welche Aspekte in manchen Bereichen der mexikanischen Volksfrömmigkeit auch eine Rolle spielen können. Bei einem Gang durch das Dorf können Sie sich zudem ein Bild der Lebensumstände der ländlichen Bevölkerung auf der Halbinsel Yucatán machen. 24 Besuch der Ruinen von Edzná Dauer: 02:00 h · Niveau: Leicht Die Ruinenstätte Edzná befindet sich im Nordwesten des Bundesstaates Campeche, ca. 60 km von der gleichnamigen Hauptstadt entfernt. 400 v. Chr. begann sich Edzná explosionsartig auszubreiten und wurde zu einem Machtzentrum, das weite Teile Yucatáns beherrschte. Das schönste Gebäude von Edzná ist sicher das „Gebäude der fünf Stockwerke“, eines der interessantesten Bauwerke der gesamten Mayakultur.

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