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Native Trails MyTrails 2026 57 Campeche entstand sie im Jahre 1975 und zählt heute rund 600 Studenten und über 80 Dozenten. Sie besuchen die Versuchsfelder in der nahen Umgebung der Hochschule und erhalten einen Einblick in die möglichen Abschlüsse, z. B. Agrarwirtschaft und Forstwissenschaft, und die Bedeutung des Dachverbands der nationalen technischen Institute in der Hochschullandschaft Mexikos. 19 Besuch der archäologischen Zone Tohcok Dauer: 00:30 h · Niveau: Leicht Bei der archäologischen Zone Tohcok handelt es sich um eine kleinere Stätte aus der klassischen Epoche (300 – 900 n. Chr.) der Maya. Die Ruinen, welche Reste von Gewölbestrukturen und Säulen aufweisen, lassen Elemente des Puuc- wie auch des Chenes-Stils erkennen. Neuere Ausgrabungen deuten darauf hin, dass die sichtbaren Ruinen die einstige Bedeutung des Ortes nur unzureichend erkennen lassen. Die Zone von Tohcok ist gleichzeitig ein Naturschutzgebiet. 20 Die stachellosen Maya-Bienen – die Meliponines Dauer: 01:00 h · Niveau: Leicht Besuch der Frauen-Kooperative zur traditionellen Honigherstellung von Ich-Ek. Die kleinen stachellosen Bienen wurden von den Maya intensiv für die Honigproduktion genutzt. Die zwischen Honigbiene und Hummel stehende Art baut Nester, die sich direkt an den Häusern der Maya befanden. Als Symbol des Bienengottes Ah Muzen Cab – der Honigsammler – waren sie auch Gegenstand religiöser Zeremonien. 21 Besuch des Casa Betania Monasterio Dauer: 02:00 h · Niveau: Leicht In Uayamón befindet sich seit 2012 das Monasterio Casa Betania, das Zentrum einer 2008 in Campeche mit Zustimmung des damaligen Bischofs gegründeten katholischen Gemeinschaft. Im Rahmen einer marianischen Grundausrichtung vertritt sie unter Bezugnahme auf eine eklektisch anmutende Auswahl von Heiligen Inhalte geringerer Zentralität. Bei Ihrem Besuch erfahren Sie, welche Aspekte in manchen Bereichen der mexikanischen Volksfrömmigkeit auch eine Rolle spielen können. Bei einem Gang durch das Dorf können Sie sich zudem ein Bild der Lebensumstände der ländlichen Bevölkerung auf der Halbinsel Yucatán machen. 22 Besuch der Ruinen von Edzná Dauer: 02:00 h · Niveau: Leicht Die Ruinenstätte Edzná befindet sich im Nordwesten des Bundesstaates Campeche, ca. 60 km von der gleichnamigen Hauptstadt entfernt. 400 v. Chr. begann sich Edzná explosionsartig auszubreiten und wurde zu einem Machtzentrum, das weite Teile Yucatáns beherrschte. Das schönste Gebäude von Edzná ist sicher das „Gebäude der fünf Stockwerke“, eines der interessantesten Bauwerke der gesamten Mayakultur. 23 Besuch der archäologischen Zone Dzibilnocac Dauer: 01:30 h · Niveau: Leicht Dzibilnocac erlebte seine Blütezeit in der Spätklassik (600 – 800 n. Chr.), aus der auch das wichtigste erhaltene Bauwerk stammt. Als „A“, „1“ oder „Tempel-Palast“ bekannt, zeigt das Gebäude eine Fülle von Motiven im Chenes-Stil, darunter den Rachen des Erdmonsters, eines wichtigen Elements der Mayamythologie, und den Regengott Chaak. Weitere Bauten dieser archäologischen Zone, die nach den Zeugnissen der Keramikfunde um das Jahr 1000 n. Chr. aufgegeben wurde, sind derzeit noch unerforscht. 24 Halt an den Maya-Ruinen von El Tabasqueño Dauer: 01:30 h · Niveau: Leicht Die Architektur der archäologischen Zone El Tabasqueño ist sehr attraktiv. Mehrere Gebäude der MayaKultur im Chenes-Stil säumen einen rechteckigen Platz, darunter liegt der Tempel-Palast. Seine enorm große Eingangstür ist mit Tier-Ornamenten verziert und zeigt unterschiedliche Abbilder des Regengottes Chaac. 25 Besichtigung der archäologischen Zone Hochob Dauer: 01:00 h · Niveau: Mittel Die archäologische Zone Hochob wurde auf einem rund 30 m hohen, im Gipfelbereich planierten Hügel errichtet, dessen Form die Anordnung der Bauten bestimmt. Besonders prachtvoll ist der Hauptpalast mit seiner riesigen Darstellung des Rachens des Erdmonsters

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